Rezension : Die Ring Chroniken – Berufen

Autorin : Erin Lenaris

Genre : Dystopie

Verlag : Tagträumer Verlag

Seiten : 330

Ich bin überwältigt von diesem Finale.

Wer „Die Ring Chroniken“ noch nicht kennt, hier geht es um den 3. und finalen Teil, also sind auch Spoiler enthalten.

Erin Lenaris hat es mal wieder geschafft und mich völlig umgehauen. Sie hat drei Lebensbereiche in ihrer Geschichte geschaffen, die unterschiedlicher nicht sein können. Und alleine das macht es schon so lesenswert. Der Rauring mit seiner Wüste, dem Wassermangel, den überanstrengen Regeln und seiner Armut. Der Regenring mit seinem Reichtum und seinem falschen Gesicht wenn man mal genauer hin sieht. So viel Technik und aussergewöhnliche Dinge. Und dann der Reversring, der in diesem Teil sein so ganz anderes Leben erzählt bekommt. Er ist weder besonders arm, noch hat er besonderen Reichtum. Hier wird viel wiederverwendet und eigentlich ist es genau das, wo die Gesellschaft hin sollte.

In jedem dieser Bereiche musste Emony sich beweisen und durchkämpfen und ihre „Frau stehen“. Sie ist von einem 16 Jahre jungem Mädchen, was im ersten Teil schon weit mehr erwachsen war als ein Kind, zu einer jungen Frau geworden, die solch schwerwiegende Entscheidungen treffen muss und sich durch die Ungerechtigkeit kämpft. Die ihre große Liebe kennen lernt und ihren Platz im Leben findet.

Es ist jedoch nicht nur Emony, die einem ans Herz wächst, sondern auch Kohen und Felix und natürlich Krill, um nur Einige zu nennen. Ohne diese wundervollen Charaktere, wäre die Geschichte nur halb so gut. Und eben genau das macht Erin Lenaris Geschichte aus. Jeder dieser Charaktere ist so einzigartig dargestellt. Anstatt eben nur den Fokus auf die Hauptprotagonistin zu legen.

Danke dir, liebe Erin, für diese wundervolle Trilogie. Ich hoffe, du schreibst bereits an etwas Neuem, denn dein Erzählstil ist so wunderbar, dass ich ihn schon jetzt vermisse. Deine Bücher lesen sich flüssig und haben so viel Hintergrundwissen. Es macht einfach jede Menge Spaß und ist nervenaufreibend, da man einfach mitfiebert und mittendrin ist im Geschehen.

Jahreshighlight 2020

 

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