Rezension : Tavith – Wenn Himmel und Hölle sich lieben

Autorin : Philina Hain

Genre : Romantasy

Verlag : Sternensand Verlag

Seiten : 486

Auf dieses Buch, vom Sternensand Verlag, habe ich mich schon sehr gefreut. Einfach, weil das Spiel zwischen Himmel und Hölle immer genau das ist, was ich gerne lese oder auch umgesetzt als Serie oder Film schaue. Für mich hat dieses total Gegensätzliche eine magische Anziehung.

Philina Hain hat hier eine wahnsinnig komplexe Welt geschaffen, mit super vielen Details. Allerdings hatte ich auch immer wieder das Gefühl, es ist gerade zu viel und ich muss es erst verarbeiten.

Die Geschichte wird aus der Sicht von den beiden Hauptprotagonisten erzählt, was ich ja immer sehr schön finde, da ich immer gerne weiß, was Beide denken und fühlen. Der Nymphen König Jiyan ist sehr mürrisch, was, wie ich finde, sehr gut zu einem Herrscher passt. Amaleya ist dagegen, als Engelsbotin, ganz aufgedreht, sehr humorvoll aber auch leicht naiv.

Man merkt schnell, dass die Beiden zusammen gehören, auch wenn der Fokus leider sehr häufig von dieser Liebesbeziehung abrückt und auf die Vergangenheit der Beiden springt. Oder auf den Krieg und seine Pläne. Das hat mich persönlich immer wieder ein wenig raus geholt aus dem Ganzen und gestört, da ich mich gerne in solchen Geschichten verliere.

Die Umgebung des Ganzen, war wie oben beschrieben, sehr gut ausgearbeitet. Die fluffigen und weichen Wolkenreiche, die Reisen durch Portale und die Parks im Höllenreich. Es war alles klasse beschrieben, aber irgendwie war ich nicht da. Also ich stand nicht gedanklich in dieser Geschichte und habe zugesehen, sondern ich war einfach nur ein Beobachter von Außen. Normalerweise können mich solche Geschichten voll in den Bann ziehen und ich schwanke regelrecht mit, wenn es dort immer wieder hin und her geht. Potential hat das Ganze und ich hoffe auf den 2. Teil dieser Reihe.

Der flüssige Schreibstil der Autorin, lässt einen teilweise darüber hinwegsehen, dass die kriegerischen Szenen im Buch oft die Gefühlswelt der beiden Protagonisten fast verschwinden lässt. Himmel und Hölle, sowie das Menschenreich, sind wunderbar dargestellt, nur 100% da war ich leider nicht.

Trotzdem ein schönes Romantasy Buch, mit Potential nach Oben.

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