Rezension : Andrew im Wunderland – Ludens City

Autorin : Fanny Bechert

Genre : Märchenadaption

Verlag : Sternensand Verlag

Seiten : 346

Ich liebe „Alice im Wunderland“ und daher war es für mich keine Frage, ob ich dieses Buch lese oder nicht, sondern wann ich es verschlinge.

Andrew ist ein junger Mann der, seine Zeit mit Computerspielen verbringt und mit seinem Kumpel dann abends noch in einen Strip Club geht. Er ist nicht gerade der Typ „Held“, wie man ihn sich vorstellt. Im Club dann der Blick auf eine schöne junge Frau, mit weißen Hasenohren und einem Puschelschwänzchen, die großen schönen Augen, die ihn verzaubern. Er ist definitiv interessiert an dieser Frau und möchte ihr sogar am Liebsten einen Antrag machen, hätte er nur nicht schon so viel getrunken. Er folgt ihr in ein Separee und hofft dort mit seiner Traumfrau näher ins Gespräch zu kommen, oder auch mehr. Allerdings ist keine Spur mehr von ihr, nur ein kleines Fläschchen steht auf einem Nachtschrank, mit der Aufschrift „Folge dem weißen Kaninchen“, welche er als Aufforderung sieht, es zu trinken. Und dann ist plötzlich nichts mehr so, wie es einmal war.

Fanny Bechert hat es geschafft, aus dem Märchen eine Story zu zaubern, wie sie kaum einer erwartet hätte. Also ich zumindest nicht. Es ist ein Mix aus den Elementen des Märchens und den heutigen umgangssprachlichen Ausdrücken und Begebenheiten. Beispielsweise, dass der Besuch eines Strip Clubs für Einige zum Alltag gehört und viele ihre Freizeit im Internet verbringen. In ihrer Story nehmen die Migwicks (die Wesen) eine Minderheit ein. Was ja leider heutzutage immer noch der Fall ist, wenn du anders bist als die Anderen, dann gehörst du nicht dazu und wirst auch so behandelt.

Alles wird sehr überspitzt dargestellt in ihrer Geschichte, was aber einfach passt. Es ist „Andrew im Wunderland“ da kann es ruhig übertrieben und aussergewöhnlich sein.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr fließend und auch die Umgangssprache tut dem Ganzen keinen Abbruch.

Die Charaktere sind super ausgewählt und passen perfekt, wie ich finde.

Es macht Spaß mitzuerleben, wie Andrew sich verändert und in seine neue Rolle schlüpft, nämlich in die von „Alice“.

Eine ganz klare Leseempfehlung, für alle, die es verrückt mögen <3

 

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