Rezension : Die Grimm Chroniken – Die Apfelprinzessin

Autorin : Maya Shepherd

Genre : Fantasy ( Märchenadaption )

Seiten : 146

Verlag : Sternensand Verlag

Eine wunderschöne junge Frau in einem sehr leichten, luftigen Kleid in weiss ist im Vordergrund zu sehen. Sie Steht mit dem Rücken nach vorne und dreht den Oberkörper leicht nach hinten, sodass man ihr Gesicht erahnen kann, welches von ihren schönen langen blonden Haaren umspielt wird. In der Rechten Hand hält sie einen fast schon glühenden roten Apfel…….man kann sich also denken dass dies die Apfelprinzessin ist. Sie steht vor einem “ Tor“ nach draußen wo man leicht denken könnte es wäre ein „Spiegel“, da aber eine Spiegelbild fehlt und man hindurchsehen kann, bezeichne ich es eher als Tor zur Aussenwelt. Im Hintergrund sieht man die blühenden Apfelbäume, und einen grauen tristen Himmel. Dies ist ein schöner Kontrast zu der Apfelprinzessin, die in einem goldenen Schein dargestellt wird.

Will 17 und ein junger Mann der es nicht leicht hat in seinem Leben. Seine Mutter hat er schon  sehr früh verloren und auch sein Vater kann sich nicht um ihn kümmern. Dieser sitzt in der Berliner Charité in der Psychiatrie. Diese denkt, dass die Märchen der Gebrüder Grimm wahr sind und auch einen sehr gefährlichen Hintergrund haben. Will besucht mit seiner sehr guten Freundin Maggy, jeden Freitag nach der Schule seinen Vater. Es ist für ihn immer mehr ein notwendiges Übel, da er die Geschichten seines Vaters nicht mehr hören kann und weil er auch schon aufgegeben hat, dass er wieder gesund wird. Als sie wieder in ihrem zu Hause sind, dem Heim wo sie sich auch kennen gelernt haben, fällt Will ein merkwürdiger Mann auf den er bemerkt, während er aus dem Fenster sieht. Dieser merkwürdige Fremde sitzt kurz darauf in der Gemeinschaftsküche des Heimes und verlangt nach Wilhelm. Dies ist der volle Name von Will den kaum einer kennt, was ihn schon wundert, warum der Mann das weiß. Dieser Mann heißt Rumpelstein und fragt Will wie es seinem Vater geht und überreicht ihm einen Brief von Königin Mary aus dem Königswinter. Wer diese Mary ist erfährt man dann im nächsten Kapitel und auch was in diesem Brief steht und wer dieser Mann ist und was das nun alles mit Will zu tun hat.

Maya Shepherd hat diese Story so wunderbar begonnen, dass es eine direkte Sucht ist. Sie stellt damit meine Sicht der Dinge auf den Kopf, alles was Märchen und deren Hintergründe betrifft. Es ist alles so recherchiert dass man einfach davon ausgeht dass es wahr ist und man lässt sich daher komplett darauf ein.

Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und auch so dass man nachvollziehen kann warum Sie sind wie Sie sind. Will ist ein Kämpfer auch dass auch weil sein Leben bisher immer schwer für ihn war. Er beißt sich durch, ist aber nicht mehr gutgläubig und auch Märchen sind für ihn ein rotes Tuch.

Maggy hingegen ist, obwohl sie auch in einem Heim lebt, eine durch und durch positiver Mensch. Sie hilft wo sie nur kann und sieht immer das Gute. Sie ist durch ihre Liebe zu Märchen und auch den Disney Geschichten noch sehr Kind geblieben aber auch etwas naiv.

Joe der dritte im Bunde ist zwar der Bruder von Maggy aber ist eine ganz andere Persönlichkeit als Maggy und auch als Will. Richtig beschreiben kann ich ihn nicht, da er immer nur so am Rand erwähnt wird. Mal positiv und mal negativ .

Über die Apfelprinzessin wird auch einiges erklärt, jedoch möchte ich nicht zu viel spoilern.

Ich bin mega beeindruckt von der Story und der Idee die dahinter steckt. Danke liebe Maya Shepherd für dieses großartigen Auftakt.

Leseerlebnis Nr. 6 für mich dieses Jahr

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