Rezension : Animant Crumbs Staubchronik

Autorin: Lin Rina

Genre: Liebesroman

Seiten: 552

Verlag: Drachenmond Verlag

Ich habe mich in dieses Cover also mehr oder minder in das ganze Äußere dieses Buches verliebt.

Der Buchrücken ist wie ein altes Lederbuch gestaltet und vorne auf dem Cover sind neben der Hauptprotagonistin, Animant Crumb, die als Schatten einer Bibliothek dargestellt wird, Buchverschlüsse abgebildet. Der Hintergrund des Covers wird mit leichten Blumenornamenten abgesetzt. Alleine schon durch das Cover ein Muss für jeden Buchliebhaber.

Animants Mutter wünscht sich nichts sehnlicher, als einen netten Ehemann für Animant. Sie jedoch sitzt lieber auf dem Spitzboden des Hauses der Familie, was sich auf dem Land befindet, und liest ein Buch nach dem anderen. Die Familie ist wohlhabend und die beiden Frauen des Hauses sind den ganzen Tag zu Hause. Animant hat ein sehr großes Allgemeinwissen und ist nicht die typische junge Frau aus dem 1890 in England. 

Der Onkel von Animant wohnt in London und hat dort eine Stelle als Bibliothekarsasisstentin frei, die er ihr anbietet für einen Monat. Der Vater von Animant ist recht begeistert von der Idee nur ihre Mutter hat Schwierigkeiten damit, sagt aber am Ende doch nichts dagegen. Es soll ja nur für einen  Monat sein, ist ihre Hoffnung.

Animant nimmt die Stelle an und zieht Kurzerhand zu ihrem Onkel und seiner Frau nach London.

Sie flüchtet in diesem Moment vor den Verkupplungsversuchen ihrer Mutter und freut sich auf die Bibliothek und die Arbeit. Nicht ständig nur Soiree´s und Bälle. 

Aber es wird schwerer als gedacht für Animant. Denn der Bibliothekar Mr. Reed, ihr Vorgesetzter, ist ein ziemlicher Griesgram. 

Dieses Buch hat mich voll in seinen Bann gezogen. Ich war beim Lesen in London 1890. Die Beschreibungen waren so wahnsinnig Detailgetreu dass man mit dabei war. 

Die Charaktere sind so wunderbar beschrieben und auch so tiefgreifend, dass man sie direkt vor Augen hatte. 

Es hat sehr viel Spaß gemacht mit Animant die Arbeit in der Bibliothek kennen zu lernen und man hat mit ihr gelacht und geweint. Ich konnte mich auch sehr gut in sie hinein versetzen, da ich es auch liebe mit meinem Mann einfach nur zusammen in einem Raum zu sein aber, dass wir nicht mit einander reden müssen um uns wohl zu fühlen. Man versteht sich auch ohne Worte und genießt einfach nur die Anwesenheit des Anderen. 

„Ich musste mich nicht verstellen, gesellig tun oder mich dafür schämen, dass ich es eben manchmal nicht war. Wir beide saßen beisammen, in einem Zimmer, jeder mit seinem eigenen Buch, die Gedanken in verschiedenen Themengebieten und doch war es wie eine gemeinsame Welt, die wir teilten. „

Trotz Detailgetreuer Beschreibung, ist das Buch nicht langatmig oder ähnliches. 

Dieses Buch ist für jeden etwas der die Zeit um 1890 in England näher kennen lernen möchte und der auch so Buchverrückt ist wie Animant. 

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