Rezension : Sing to me – Wicked Love

Autorin : Danara DeVries

Genre : Rocker-Romance

Seiten : 403 

Verlag : Hawkify Books

Band : Zweiteiler (Band in sich abgeschlossen)

Das Cover von ‚Sing to me‘ fällt auf, ganz ohne Zweifel. Es ist gänzlich in leuchtenden violett und lila Tönen gehalten. Zu erkennen sind in der Front die Konturen eines Mannes, der seinen Weg mit seiner Gitarre beschreitet. Und das tut Jaakko auch, mit all seinen Hürden. Mir hat das Cover immer besonders gut gefallen und doch musste ich feststellen, das die Farbgebung nicht in die Handlung der Geschichte passt, ebensowenig die Seifenblasen, die das Cover zieren. Viel eher hätte hier kühle Töne gepasst und vielleicht Schneeflocken anstatt Seifenblasen, sowohl zur handelnden Jahreszeit, als auch zur schwermütigen Geschichte an sich.Allerdings fällt das erst auf, wenn man die Geschichte kennt.

Manchmal machen wir Fehler, wenn wir jemanden beschützen wollen, den wir lieben.“

Eine Lektion die Cathia bitter lernen musste. Cat wollte immer nur eines ihre Tochter Maxime ein behütetes Leben schenken. Das Trugbild und die Hülle einer Familie. Aber für diese Familie musste sie auf eines stets verzichten. Ihr eigenes Glück.

Zum Inhalt möchte ich eigentlich gar nicht mehr viel erzählen, da der Klappentext ohnehin schon viel erzählt und ich nicht spoilern möchte.

Danara DeVries hat ein tiefgreifendes, bewegendes Familiendrama geschaffen, indem die Protagonisten besonders zum Tragen kommen. Ihr Charakter, ihr Denken und Handeln wirkt besonders echt und das lässt die Geschichte leben. Als Leser kann man sich kaum ihrer gefühlvollen Schreibweise entziehen. Ich, als zweifache Mutter konnte Cathias Ängste unwahrscheinlich gut nachvollziehen. Und ich muss euch sagen, ich habe lange nicht mehr so viele Tränen beim Lesen vergossen, wie hier mit Cathia.

Bevor ich das Buch begonnen hatte, hatte ich Sorge, mir könnte der Protagonist, Jaakko Salmela, der alternde, verantwortungslose Rocker vielleicht nicht zusagen. Aber besonders er hat mir gut gefallen. Der rockende Lebemann besitzt so viel mehr Tiefgründigkeit, als man ihm zutraut.

Und auch eine weitere Nebenfigur, die die Geschicke der Geschichte lenkt, hat mir mit seinen emotionalen Tiefen gut gefallen und ich konnte mir nur immer wieder die frage stellen, kann ein Mensch so selbstlos sein?

Die Geschichte baute harmonisch und fließend auf einander auf, ohne jemals wirklich zu brechen, sodass die Seiten nur so dahin schmolzen. Allerdings wurde ich, durch meinen Beruf mit medizinischen Background, an zwei Stellen inhaltlich im Lesefluss etwas gestört. Aber ich denke, niemand, der diesen Hintergrund nicht besitzt, wird sich daran stören. Und da die Geschichte einen emotional einfach derart mitreißt würde ich daher an dieser Stelle auch keinen Stern abziehen.

Ich bedanke mich bei der Autorin recht herzlich für dieses wunderschöne Leseerlebnis.

Packende, bewegendes und hochemotionales Familiendrama, getragen durch die Rhythmen der Rockmusik. Absolute Leseempfehlung!

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