Rezension : Weltenamulett – Das Erbe der Trägerin

Autorin : Ann-Kathrin Karschnik

Genre : Young Adult, Urban-Fantasy

Seiten : 398 

Verlag: Independently published

Das Cover ist ein echter Hingucker. Während das Amulett im Zentrum des Covers steht, schwebend über ein er dämmernden Burgkulisse, wirkt der Himmel nicht nur dämmern d, sondern brennend oder sphärisch. Absolut magisch.

Melissa ist das stink normale Mädchen von nebenan, mit all ihren Problemen, bis ein Zufall sie auf den Dachboden führt und sie ein Amulett findet. Ein Amulett das einst ihrer Mutter gehört hatte und an seinen anbestimmten Platz, zur neuen Trägerin gehört. Nur ist Melissa nur ein Mädchen. Niemals wurde sie, wie die Trägerinnen vor ihr, für diese Aufgabe vorbereitete.

Und kaum trägt Melissa das Amulett um ihren Hals, als sie bereits die erste Reise antreten muss, ohne dabei die Gepflogenheiten der Welt, die Götter oder die genaue Funktionsweise des Amulettes zu kennen. Aber direkt darauf kommt es bei ihrem ersten Auftrag schon an, denn in der Welt in der sie gelandet ist, kennt man die Trägerinnen und nun soll sie mal eben den König dieses Reiches retten. Natürlich, ist ja gar kein Problem.

Melissa wirkte hierbei überaus authentisch. Der Zwiespalt zwischen pubertären Mut und Stolz und gleichzeitig voll Angst und Nervosität. Sie ist nicht die typische Heldin eines Fantasyromans. Sie ist eben einfach ein 17-jähriges Mädchen.

Allerdings ist das Gelungene, gleichzeitig auch anstrengend. Zumindest für mich als erwachsene Leserin. Teenies sind eben einfach gelegentlich anstrengend und launisch und man kann ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen.

Jedoch schlägt Melissa sich gut, findet sich ein in Traveste, diese neue Welt, die schön und bildreich beschrieben ist. Ihr zur Seite steht Arionas, der wie der ruhende Pol wirkte und nahbarer war. Geerdet in seiner Familie und später seinem Schmerz. Ihn mochte ich direkt. Daher hat mich das Ende auch positiv zurückgelassen, da ich nun wusste, das Arionas der Geschichte erhalten bleibt.

Der Schreibstil war verständlich, einfach und flüssig und nahm wie die Geschichte selbst im Verlauf fahrt auf.

Der Spannungsbogen konnte nicht konstant gehalten werden und immer wieder kam es mal vor das Melissas Gedankengänge mich aus der Geschichte rausbrachten. Doch da es sich um einen Reihenauftakt handelt, bin ich mir sicher das Melissa mit zunehmendem Alter und Erfahrung im Umgang mit ihrem Amulett reifen wird. Daher freue ich mich bereits auf den nächsten Band und bin gespannt wohin es die Trägerin führen wird.

Ein spannendes Urban-fantasy- Abendteuer in spannenden Welten, Magie, Göttern, aber noch kleinen schwächen.

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